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Besuch der Kirchenverwaltung NAC Cape

Geschrieben am 31.03.2016

Die südafrikanische Nationalflagge, die der Neuapostolischen Kirche und eine weitere, für die Gebietskirche Kapstadt entworfene Flagge wehen im Wind – wir haben die Kirchenverwaltung NAC Cape erreicht.
Nach einer persönlichen Begrüßung durch Bezirksapostel Barnes gab es „German sausages“, auf „gut“ Deutsch: Wiener Würstchen. Diese in ein Brötchen eingelegt, mit etwas Ketchup oder Senf, und man hat „beautiful“ Hotdogs. Und diese ließen sich die Jugendlichen schmecken – Stärkung vor der Tour durch das Verwaltungsgebäude.
Bauabteilung, Finanzverwaltung und die Räumlichkeiten der AG Musik waren nur einige der Stationen, die besichtigt werden konnten. Besonders interessant war, dass in der Bauabteilung verschiedene Kinosessel aufgestellt waren. Auf Nachfrage erfuhr man, dass dies das „Test-Center“ für zukünftige Kirchenbestuhlung ist. Unsere Reisegruppe leistete einen Beitrag zur Sicherheit in unseren Kirchen. Einer dieser gepolsterten Sitzgelegenheiten brach während der Präsentation der Sessel. Eine potenzielle Gefahrenquelle konnte so eliminiert werden.
Darüber hinaus bleiben zwei weitere Abteilungen in besonderer Erinnerung: Erstens das Büro der Mitglieder-Datenverwaltung. Die Verwaltung der Gebietskirche war die erste, die in den 1980er-Jahren die elektronische Datenverarbeitung eingeführt hat. Während man sich in Deutschland eher Sorgen um die Zukunft macht, weil die Kirchenbänke leerer werden, besteht in Südafrika in dieser Hinsicht keine Gefahr. Im Gegenteil: Hier in der Verwaltung werden im Schnitt jede Woche 300 neue Kirchenmitglieder registriert – die NAK Kapstadt wächst.
Der nächste spannende Ort war das NAC-Fernsehstudio: Hier werden die Sendungen für den TV-Sender „NAC TV“ produziert. Konzerte, Nachrichten und Berichte über Aktivitäten in der Gebietskirche erreichen von hier aus per Satellit die Haushalte im Cape District sowie angrenzender Gebiete.
Mehr als nur ein Büro ist der Arbeitsplatz von Bezirksapostel Barnes in der dritten Etage. Im Stile einer Lounge sind Sitzecke und Schreibtisch arrangiert. Die Glaswand zum Flur schafft einen lichtdurchfluteten Raum und ermöglicht einen freien Blick auf den davor liegenden Koi-Teich. Das Büro ist so gemütlich, dass auch die Kinder und Enkelkinder des Bezirksapostels immer gern auf einen Tee vorbeikommen.
Zum Abschluss bestand die Möglichkeit im hauseigenen Shop einzukaufen: Taschen, Krawatten, Gürtel oder T-Shirts mit NAC-Emblem, CD’s, DVD’s und Notensätze – äußerst erschwingliche Preise animierten dazu, das Lager leerzuräumen.

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